Dienstag, 4. Dezember 2018

Unterschiede Schweden - Deutschland

In den letzten Monaten habe ich mal ein paar Sachen, die in Deutschland vielleicht anders als hier sind, oder die es gar nicht gibt, gesammelt und aufgeschrieben. Ich bin ja jetzt schon seit 3 1/2 Monaten hier und da habe ich einiges gefunden.


  • Das, was mir hier als erstes aufgefallen ist, ist, dass jeder gutes Englisch spricht. Sowohl Kinder, Jugendliche, Erwachsene, als auch ältere Leute. In Deutschland ist das anders, nicht viele sprechen gutes Englisch. Das liegt hier aber daran, dass zum Beispiel Filme und Serien nicht synchronisiert werden und man die Sachen dann eben im Originalton mit schwedischen Untertiteln guckt. Nur für jüngere Kinder wird noch alles synchronisiert, aber sobald du älter bist, ist alles auf Englisch. Dadurch lernt jeder schon sehr früh Englisch zu verstehen. Generell ist hier viel auf Schwedisch und Englisch, oder manchmal sogar nur auf Englisch. Könnte natürlich unter anderem auch daran liegen, dass ich hier in Stockholm bin, aber wenn ich das mal mit Berlin vergleiche, ist das schon ein Unterschied.
  • Die Geschäfte haben jeden Tag geöffnet, auch am Sonntag. Im Gegensatz zu Deutschland, wo ja Sonntag "Ruhetag" ist und fast alles geschlossen hat. 
  • Auch mal ein bisschen zu den Trends im Moment. Jeder, also wirklich jeder hier hat die gleichen Marshall-Kopfhörer. Jugendliche und Erwachsene.
  • Das Popcorn ist normalerweise salzig. Als ich erzählt habe, dass in Deutschland süßes Popcorn Standart ist, war meine Gastfamilie ganz erstaunt, denn sie haben noch nie süßes Popcorn gegessen. Wir machen abends zu Hause manchmal Popcorn, vielleicht werde ich dann mal zur Abwechslung für alle süßes Popcorn machen.
  • Wenn man sein Datenvolumen für den Monat aufgebraucht hat, dann hat man wirklich gar kein Internet mehr. In Deutschland war mein Internet dann immer nur langsamer, aber hier hatte ich wirklich keins mehr. Man muss ein bisschen aufpassen, dass man es nicht zu schnell aufbraucht, sonst ist man wirklich nicht mehr erreichbar.
  • Die meisten Unterschiede sind mir aber in der Schule aufgefallen. Zum Beispiel spricht man hier die Lehrer mit dem Vornamen an. Ich finde dadurch wird das Verhältnis von Lehrern zur Schülern gleich viel persönlicher und ist nicht so "autoritär". Außerdem gibt es für jeden Schüler in ganz Schweden kostenloses Mittagessen in der Schule, da hier jeder Ganztagsunterricht hat. Mittags wird hier auch viel früher gegessen. In meiner Schule gibt es beispielsweise von 10:30 bis 12:30 Mittagessen. Außerdem hat meine Schule Wlan. Das ist auch nötig, denn wir arbeiten hier nur mit Computern, Blatt und Stift braucht man hier echt nur selten. 


Lea

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